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Aktuelles & Infos
- Dillinger Hütte
Ein gutes Jahr 2004 mit sehr hoher Auslastung bei der Dillinger HütteDillingen, 10.05.2005 „Unsere Produktionsanlagen waren sehr nahe an den Kapazitätsgrenzen ausgelastet und der Betriebsgang war geprägt von einer sehr hohen Nachfrage nach den Produkten der Dillinger Hütte. Die Mitarbeiter haben mit Ihrer Kompetenz und ihrem Engagement die hohen Produktionsmengen trotz dreiwöchigen Stillstands im Walzwerk für die Modernisierung unseres Fertiggerüsts hervorragend gemeistert" so Vorstandsvorsitzender Michel Maulvault bei der Vorstellung der Jahreszahlen 2004 des Unternehmens. Starke Exportnachfrage nach Grobblechen
Der europäische Grobblechmarkt war in 2004 von einer durchweg stabilen Binnennachfrage und einem außerordentlich starken Exportgeschäft gekennzeichnet. Infolge der hohen Energiepreise und zunehmender Investitionstätigkeit im Öl- und Gassektor nahm weltweit die Nachfrage nach Röhrenblechen zu. Aufgrund höherer Preise auf den Drittlandmärkten blieben die Importe auf den europäischen Markt insgesamt auf einem normalen Niveau. Dank der guten Nachfrage und angesichts der enormen Kostensteigerung bei Rohstoffen, Energie und Frachten haben die Grobblechproduzenten ihre Preise schrittweise angehoben. Deutlicher Anstieg bei Versand und UmsatzDie Auftragseingänge lagen dank guter Nachfrage sowohl für die Normalbleche als auch für die Rohrbleche auf einem hohen Niveau. Die Produktionsleistung der Walzwerke war mit 2,177 Millionen Tonnen um 7,2 % höher als im Vorjahr (2,030 Millionen Tonnen), davon wurden 1,392 Millionen Tonnen (+ 4,4 %) Grobbleche in Dillingen und 785.000 Tonnen (+ 12,6 %) bei der Tochter GTS Industries S. A. in Dunkerque produziert. Der Absatz an Grobblechen nahm um 12,7 % auf 2,230 Millionen gegenüber dem Vorjahr (1,979 Millionen Tonnen) zu. Die verbesserte Erlössituation und die Mengensteigerungen erhöhten die Umsatzerlöse um 26,8 % auf 1,5 Milliarden € gegenüber 1,2 Milliarden € im Vorjahr. Deutliche Verbesserung des operativen Ergebnisses
Dank der guten Nachfrage nach Grobblechen und den damit verbundenen Erlös- und Mengensteigerungen sowie der Vollauslastung der Produktionsanlagen konnte das operative Ergebnis der Dillinger Hütte trotz der weiterhin gestiegenen Aufwendungen für Rohstoffe deutlich verbessert werden. Zusätzlich leisteten die laufenden und neu gestarteten Programme zur Ergebnisverbesserung ihren Beitrag zu dieser positiven Entwicklung. Die Höhe des Ergebnisses wird traditionell erst bei der Hauptversammlung, die am 30.6.2005 stattfindet, bekanntgegeben. Stabile Belegschaftsentwicklung - Erhöhung der AusbildungsplätzeDie Gesamtbelegschaft blieb mit 5 332 Mitarbeitern in 2004 gegenüber dem Vorjahr (2003: 5 333) konstant. Mit 284 Auszubildenden zum Jahresende 2004 (2003: 271) ist die Dillinger Hütte weiterhin einer der größten Ausbildungsbetriebe an der Saar. Zum Ausbildungsjahr 2004/2005 hat das Unternehmen die Einstellungszahl der Auszubildenden aufgrund der regionalen Nachfragen auf 90 aufgestockt und zusätzlich zehn lernschwächeren Jugendlichen ein einjähriges Praktikum im Berufsgrundjahr Metall ermöglicht. Damit unterstreicht die Dillinger Hütte ihre soziale Verantwortung in der Region und sorgt für einen qualifizierten Nachwuchs. Konstant hohe Investitionen in die ModernisierungDie Investitionen in Höhe von insgesamt 48 Millionen € im Geschäftsjahr 2004 (77 Millionen € in 2003) dienten im Wesentlichen dazu, bestehende Anlagen zu modernisieren und neue Anlagen zu bauen mit dem Ziel, die Technologiekompetenz weiter zu stärken und alle Prozessabläufe im Unternehmen zu optimieren. Der Schwerpunkt lag bei der Generalrevision des 4,8 Meter-Grobblech-Fertiggerüstes im Walzwerk. Im Bereich der Weiterverarbeitung wurde eine neue Blechkantenfräsmaschine installiert, die dem weltweit neuesten Stand der Technik entspricht. Gute Aussichten 2005 für die Dillinger Hütte
Auch zu Beginn des Jahres 2005 ist die Lage auf dem Grobblechmarkt gut. Die Nachfrage aus den wichtigsten Grobblech verarbeitenden Branchen bewegt sich auf hohem Niveau, insbesondere die Großrohrproduzenten erwarten eine weitere Belebung des Pipeline-Projektgeschäfts. |
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